Gewinn und Liquidität sind nicht dasselbe. Ein Unternehmen kann profitabel sein und trotzdem kein Geld auf dem Konto haben. Der Cashflow erklärt, warum.
Cashflow bedeutet wörtlich „Geldfluss". Er zeigt, wie viel Geld tatsächlich in ein Unternehmen ein- und aus ihm ausgeflossen ist – unabhängig davon, was in der GuV steht.
Der Unterschied zur GuV: In der GuV wird Umsatz erfasst, wenn er entsteht (z.B. bei Rechnungsstellung). Im Cashflow zählt nur, wann das Geld tatsächlich eingeht.
1. Operativer Cashflow: Geldfluss aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Der wichtigste der drei – er zeigt, ob das Kerngeschäft Geld generiert.
2. Investitions-Cashflow: Geldfluss aus Investitionen (Kauf oder Verkauf von Maschinen, Immobilien etc.).
3. Finanzierungs-Cashflow: Geldfluss aus Krediten, Tilgungen und Eigenkapitalmaßnahmen.
Häufige Ursachen:
Eine rollierende Cashflow-Planung – idealerweise für die nächsten 13 Wochen – zeigt frühzeitig, wann Cash knapp werden könnte. So bleibt Zeit zu handeln: Zahlungsziele verhandeln, Kreditlinie aktivieren oder Forderungen früher einfordern.
Ohne Cashflow-Planung merkt man den Engpass erst, wenn er da ist. Mit Planung hat man Vorwarnzeit.